BeraterBündnis Potsdam
BeraterBündnis Potsdam

Zertifiziert nach AZAV und DIN EN ISO 9001

Das BeraterBündnis Potsdam eG freut sich, Kunden, Partner und Interessenten über die Erteilung der Zertifikate für AZAV und ISO 9001 zu informieren. Die Zertifikate wurden am 26.04.2016 von GUTcert ausgestellt. BBP ist jetzt zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung für die Fachbereiche

  • Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 5 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (FB 1)
  • ausschließlich erfolgsbezogen vergütete Arbeitsvermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung nach § 45 Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (FB 2)
  • Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung nach dem Vierten Abschnitt des Dritten Kapitels des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (FB 4)

Somit steht der Bundesagentur für Arbeit mit BBP ein weiterer Partner zur Verfügung, der auf eine große Expertise bei öffentlichen Einrichtungen, in Wirtschaftsunternehmen sowie in Verbänden verweisen kann.

 

Als eines der ersten Unternehmen erhielt BBP nach der im September 2015 veröffentlichten Ausgabe der Norm ISO 9001 das Zertifikat. Das Zertifikat ist gültig für

  • Beratungs- und Managementleistungen
  • Training/Schulung/Coaching
  • Entwicklung von Dienstleistungen

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 verfolgt BBP bei seiner Arbeit einen hohen Qualitätsanspruch. Die Zertifizierung nach der ISO 9001:2015 war somit ein logischer nächster Schritt in unserer weiteren Entwicklung.

Gründungscoaching für Master-Studierende

Der "GründungsService" der Fachhochschule Brandenburg beauftragte BBP mit der Durchführung von Seminaren für an einer Existenzgründung interessierte Master-Studierende. In drei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen gelang es BBP, die Teilnehmenden für die berufliche Perspektive Selbstständigkeit aufzuschließen und sie individuell bei der Entscheidung zu unterstützen, ob eine solche für sie in Frage kommt oder nicht.

Hierzu setzten sich die Teilnehmenden zunächst mit Chancen und Problemen einer Existenzgründung auseinander. Mit kreativen Methoden regte BBP die Studierenden anschließend an, eigene qualitativ hochwertige Ideen für eine Unternehmensgründung zu entwickeln. Besonders profitierten sie in diesem Zusammenhang von den Übungen zu Feedback-Prozessen. 

In einem dritten Schritt prüften die Teilnehmenden die Idee auf Marktfähigkeit. Hierzu leitete BBP sie mit den Methoden Business Canvas Modell und SWOT Analyse an. Ergänzend vermittelte BBP Wissen zum Businessplan und insbesondere zur Gewinn- und Verlustrechnung. Im Ergebnis der Seminare fühlten sich die Teilnehmenden zur Komplexität einer Existenzgründung substanziell aufgeklärt, wobei insbesondere die eigenständige Arbeit an Lösungen zu relevanten Problemen die Thematik für sie greifbar machte.

Umgang mit Stress und Belastungen am Arbeitsplatz

Körperliche Krankheiten einzudämmen und Unfälle zu vermeiden ist im Sinne des Arbeitsschutzes für Unternehmen selbstverständlich. Das psychische, soziale und emotionale Gleichgewicht ist für Gesundheit im umfassenden Sinn ebenso wichtig. Der Gesetzgeber hat diese Erkenntnis aufgegriffen und 2013 das Arbeitsschutzgesetz erweitert (ArbSchG § 5). Bei der Beurteilung von gesundheitlichen Gefährdungen am Arbeitsplatz ist seitdem auch die Erfassung psychischer Belastungen vorgeschrieben.

BBP unterstützte zwei mittelständische Unternehmen dabei, eine Beurteilung der Gefahren für die psychische Gesundheit erstmalig durchzuführen. Auf Basis unserer Erhebungen mittels strukturierten Interviews und Fragebögen sowie einer SWOT-Analyse unterbreiteten wir Vorschläge für Gesundheitsförderung im Betrieb. Diese betrafen auf Arbeitgeberseite z. B. die Arbeitsorganisation: Wir empfahlen Checklisten zur Erleichterung des Tagesgeschäftes sowie regelmäßige Gespräche mit den Mitarbeitenden einzuführen und letztere zur Leistungs-, Verhaltensbeurteilung sowie Motivationsförderung zu nutzen. Für die Beschäftigten führten wir Inhouse-Seminare zum Thema Selbst-, Zeit- und Stressmanagement durch. Insbesondere zum Umgang mit Termindruck und zur Selbstfürsorge vermittelten wir Kenntnisse und Strategien, die im Seminar praktisch erprobt werden konnten.

Im Ergebnis erhielten die Unternehmen von uns Unterlagen, die sie bei einer arbeitsschutzrechtlichen Prüfung als Nachweis für die psychische Gefährdungsbeurteilung vorlegen können.

Prozessoptimierung mit Kanban

Grundlage für das Vorgehen im Rahmen von Prozessoptimierung ist das Auflösen von starren Hierarchie-Vorstellungen innerhalb eines Unternehmens. Dies bedeutet, dass sowohl das Management als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Denkweise statt in Abteilungen konsequent  in Abläufen und Prozessen denken. Die Methodenvielfalt der Prozessoptimierung gleicht dabei einem Dschungel.

Den Kompass und die entsprechenden Karten durch den Dschungel hat BBP aufgrund seiner Verfahrungen dem Management eines Metallverarbeiters mit Erfolg aushändigen können. Minuziös wurden die Vorgänge in der Produktion analysiert. Mit allen Beteiligten wurde jeder Schritt auf Notwendigkeit überprüft und auf Plausibilität hinterfragt. Durch die Einführung eines Kanban-Systems (auch „Supermarkt“ genannt) haben sich die Durchlaufzeiten reduziert, die Flexibilität erhöht, die Lieferbereitschaft verbessert und die Ausschussquote reduziert bei deutlich vermindertem Planungsaufwand. Bildhaft ist dieser Prozess vorstellbar wie bei einem Fluss, bei dem alle künstlichen Staustufen und Dämme entfernt wurden, so dass sich dessen Fließgeschwindigkeit erhöhte. Die Veränderungen konnten schnell eingeleitet werden, weil alle Mitarbeiter in den Veränderungsprozess eingebunden waren.

Pragmatische Führung mit Kennzahlen

In Großunternehmen gibt es sehr leistungsfähige Systeme für die Erfassung von Kennzahlen, die von Spezialisten gepflegt und weiterentwickelt werden. Wie aber sieht ein kompaktes, pragmatisches Kennzahlensystem für ein Unternehmen mit – sagen wir – 20 bis 100 Mitarbeitern aus?

Diese Frage beantwortete BBP in einem Projekt bei einem metallverarbeitenden Unternehmen. Dort wurde an mehreren Stellen eine dreistellige Zahl von Kennzahlen erfasst. Ein „gelebtes“ Kennzahlensystem im Sinne von übersichtlicher Managementinfo war jedoch nicht vorhanden. BBP untersuchte die Zuverlässigkeit der Zahlen und sortierte aus. Wir beschränkten uns auf wesentliche Zahlen, wo man den „Wald vor Bäumen nicht mehr sah“. Wir schlugen neue Kennzahlen vor, beispielsweise die Energieeffizienz (Energieverbrauch im Verhältnis zur Produktion in Tonnen).

Der Vorschlag von BBP umfasst nur 32 Kennzahlen aus den Bereichen Personal/Gesundheit, Umwelt, Produktivität, Qualität, Betriebswirtschaft und Logistik. Diese Kennzahlen sind für eine Leistungsbeurteilung verwendbar und können Kriterium für eine leistungsabhängige Vergütung sein. Auch hierzu haben wir Vorschläge erarbeitet. 

 

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